Wo liegt der Denkfehler beim 360 Grad denken?

Zu meinen, dass man eine Idee einfach durch alle Kanäle durchjagen kann. Und dann eine tolle 360° oder anders gesagt, eine integrierte Kampagne hat. 

Stichwort: Adaption. Da wird aus einer Printanzeige einfach ein Online-Banner gebaut und fertig. Das funktioniert. Aber meistens nicht gut. 

Besser: Je nach Kanal muss man überlegen, wie man die Botschaft bestmöglich kommunizieren kann. 

Und was man von der Botschaft dort spielst, damit die Kampagne insgesamt eine runde Sache wird. Das ist wie ein Puzzle. 

So kann der Online-Auftritt komplett anders aussehen, als der Print-Auftritt. Oder der TV-Spot. Jeder Kanal addiert etwas hinzu. Und zwar nach den eigenen Stärken. 

Also muss man in Ideen in den verschiedenen Kanälen denken. 

Die Zeiten von einem „CI-Stalinismus“ sind vorbei: Es geht nicht mehr darum, dass die Kampagne in allen Medien einfach nur komplett identisch aussieht. 

Sondern dass sie in den verschiedenen Medien eine Haltung und eine Botschaft bestmöglich kommuniziert.

  

Marcus Pfeiffer