5 Tipps für die perfekte online Headline

1. Die Headline liefert eine Antwort auf ein Bedürfnis.

Anders als bei einer Tageszeitung oder einem Zeitschriftenartikel lesen die User im Netz nicht Wort für Wort - sie scannen Inhalte in Sekundenschnelle.

2. Die Headline muss schnell erfassbar sein. 

Dabei überfliegen die User Texte auf der Suche nach relevanten Schlüsselbegriffen. Doch nicht nur für den User, auch für Suchmaschinen wie Google sind Schlüsselwörter wichtig. 

3. Die Headline enthält für die Zielgruppe und für Suchmaschinen relevante Keywords.

Hinzu kommt: Überschriften werden im Netz in den unterschiedlichsten Kontexten ausgespielt, etwa in den Suchergebnislisten oder in Social Media. Gerade bei Abkürzungen sollte man sich daher vorher fragen, ob diese wirklich allgemein geläufig sind.

4. Die Headline funktioniert auch ohne inhaltlichen Zusammenhang.

So weit die Theorie. Kommen wir zur Praxis. Die US-amerikanische SEO-Plattform Conductor hat untersucht, wie sich bestimmte Kategorien von Headlines auf die Klickzahlen auswirken. Dazu haben die Forscher verschiedene Überschriften in Online-Medien und sozialen Netzwerken gesammelt und daraus fünf unterschiedliche Kategorien von Überschriften abgeleitet:

  • "Normal" (Beispiel: Wege, um Bier trinken noch schöner zu machen)
  • "Frage" (Beispiel: Welche Wege gibt es, um Bier trinken noch schöner zu machen?)
  • "Wie..." (Beispiel: Wie Bier trinken noch schöner wird)
  • "Zahl"  (30 Wege, um Bier trinken noch schöner zu machen)
  • "Leser-Ansprache" (Alles, was Sie wissen müssen, um Bier trinken noch schöner zu machen)

Das Ergebnis: Fast 40 Prozent der Befragten bevorzugten Headlines, die Zahlen enthalten. Frauen wählten dabei noch häufiger Überschriften mit Nummern aus als Männer. Auf Platz zwei, aber mit deutlichem Abstand, landeten Überschriften, die den Leser direkt ansprechen, dicht gefolgt von "Wie..."-Überschriften auf Platz drei. Schlusslicht bildeten die aus einer Frage bestehenden Überschriften.

 

Marcus PfeifferHeadline